genießen · Menschen & Glück

Liebe & Magen

Hand auf´s Herz – wer wollte von Euch irgendwann im Leben schonmal Koch werden? ❤

Spätestens dann, wenn man gerade so ein richtig köstliches Gericht verschlungen hat, von dem man noch zehn weitere essen könnte. Wo man die Augen schließt und schon beim ersten Bissen im Traumland wandert. Man kann gar nicht genug davon bekommen. Wenn man dann die Gabel (oder auch den Löffel) beiseitegelegt hat, ist es da – dieses Funkeln in den Augen und dieses absolute Glücksgefühl.

Dabei muss so ein richtig gutes Essen nicht aus einer Sterneküche stammen – es muss allen voran mit Liebe, mit viiel Liebe zubereitet worden sein. Also zum Beispiel von Mama. Oder von Freunden. Oder vom Liebsten. Ok, ein bisschen Können & Erfahrung gehört natürlich auch dazu 😉 .

Die Geschmacksfrage ist dabei natürlich höchst individuell – „Geschmäcker sind verschieden“ – aber frische Zutaten, wie z.B. Gewürze aus dem Kräutergarten können ein erster Türöffner sein, ebenso wie Fleisch aus artgerechter Tierhaltung.

Weiterhin trägt auch die Atmosphäre zum Erfolg eines guten Essens bei. Ein nett gedeckter Tisch, vielleicht frische Blumen, zartes Geschirr und am Abend etwas Kerzenschein – ja, so fühlt sich unser Körper wohl & entspannt.

Was aber braucht es ganz dringend? –> Zeit. Gestresst zu essen, Hauptsache schnell satt werden und dann weiter – das beleidigt nicht nur das Gericht selbst, sondern auch den Koch. Genuss muss sich entfalten können, langsam durch jede Phase des Körpers strömen.

Nicht zu unterschätzen ist schlussendlich Gesellschaft beim Essen – ob Freunde, der Partner, Kollegen (in der Mittagspause), oder auch mal fremde Menschen, wie z.B. auf einer Feier oder am Nebentisch im Restaurant – Essen ist ein herrliches & unkompliziertes Gesprächsthema. Es bringt Menschen zusammen, egal in welchem Land. Egal in welcher Sprache, mit welcher Lebensgeschichte, mit welchen Interessen & Lebenseinstellungen. Es verbindet uns, man kann es sogar teilen – den anderen probieren lassen! Manchmal nicht nur vom Essen selbst, sondern auch von der „fremden“ Kultur.

P.s. auch die Sättigung spielt eine kleine Nebenrolle. Schließlich wird man seine Lieblingsschokotorte bei vollen Magen auch nur mit maximal halben Genuss verschlingen (runterstopfen) :-p .