Wir Menschen haben unzählige Talente – Erfindungsgeist, Lösungsorientierung, Überlebenssinn und viele mehr. Wovon profitieren wir am meisten? Vom gegenseitigen Austausch! Auf Augenhöhe! Mit Wertschätzung & Respekt. Vom Zuhören. Das könnte so manchen Konflikt verhindern.
Heutzutage habe ich oft den Eindruck, als hätten wir die wertvolle Fähigkeit des Kommunizierens verlernt. Oder liegt es vielleicht an den Rahmenbedingungen?
Was braucht es für gelungene Kommunikation?
- Sichere Umgebung
- Zeit
- Wissen über gewaltfreie Kommunikation (GFK)
- ehrliches Interesse
Das ist eigentlich auch schon alles 😉
Eine sichere Umgebung bedeutet in erster Linie, dass sich Menschen in der Gesprächssituation wohl fühlen. Dass sie keine Sorge vor einem möglichen Gesichtsverlust haben brauchen. Dass sie sich voll auf die Gesprächspartner:innen einlassen können. Damit das Gespräch nicht nur an der Oberfläche bleibt. Auch die Umgebung spielt eine Rolle. Wie stehen oder sitzen Menschen zueinander? Je geringer die Distanz, umso mehr Vertrauen kann entstehen.
Ausreichend Zeit – wann hat man das noch? Heutzutage bleibt häufig nur Zeit für einen kleinen Smalltalk. In seiner Bedeutung nicht zu unterschätzen. Aber Lösungen liefert er selten. Die allseits beliebte Frage: „Wie geht es Dir?“ ist ein wunderbarer Türöffner für die besten Gespräche – sofern man dann die Zeit hat, auf die Antwort einzugehen und weiter nachzufragen. So entstehen die besten Gespräche – ein offener Dialog, nach dem sich alle bereichert fühlen.
Was ist eigentlich Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg? Dabei handelt es sich um ein sehr bekanntes Handlungskonzept, welches hilft, wertschätzend zu kommunizieren, sodass andere Menschen freiwillig kooperieren. Bedürfnisse stehen dabei im Fokus und werden in vier Schritten thematisiert: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte. Einfacher ausgedrückt: Emotionen werden erkannt und kochen weniger schnell hoch 🙂
Für gelungene Kommunikation braucht es ehrliches Interesse sowie die Erkenntnis, dass man aus jedem Gespräch etwas lernen kann. Wenn man aktiv zuhört. Wenn man sich so richtig einlässt (Thema: Zeit) und versucht, sich in den oder die andere hineinzuversetzen. Letztendlich möchten alle Menschen nur ihre Bedürfnisse decken. Diese zu verstehen oder zumindest zu respektieren, könnte helfen, so manche Konflikte zu verhindern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen!
Kommunikation als Win-win
Wir Menschen leben vom gegenseitigen Austausch. Nur so können wir voreinander lernen, uns immer weiter entwickeln und ein Win-win für alle schaffen. Natürlich müssen wir dabei Kompromisse eingehen, uns an Spielregeln halten und manchmal auch unsere Meinungen hinterfragen (wissenschaftliche Fakten helfen dabei). Nur so können wir gut zusammenleben ❤


Ein Gedanke zu „Gelungene Kommunikation“