Cafés · Vintage Cafés

Café Zimt-Apfel – Winterberg

Zimt-Apfel … was assoziiert man mit einem Zimt-Apfel? Einen Hauch von Winterluft? Wärme? Kaminfeuer? Heißer Tee? Auf meine Frage, wie dieser feine Name eigentlich entstanden ist, grinst Sophie nur, die dieses urgemütliche und kuschelige Vintage-Café zusammen mit ihrer Mum nun schon seit 4 Jahren betreibt. „Wir sind einfach Herbst- und Winterfans, mögen es gern gemütlich und hygellig, und da war er aufeinmal – dieser Name.“

Und dieser Name ‚Zimt-Apfel‘ passt einfach perfekt. Nicht umsonst liegt dieses Café auch in Winterberg 🙂 Fernab der Piste verbringen hier Menschen den Tag, die sich nicht unbedingt was aus Skifahren machen, sondern lieber an einem feinen Plätzchen, zum Beispiel am Kamin aus Kerzen, auf ihre Liebsten warten. Dazu ein köstliches Stück gebackenen Kuchen oder Torte, duftenden Tee dazu und vielleicht noch ein gutes Buch – man möchte als Gast einfach nur die Zeit anhalten und gar nicht mehr aufhören zu genießen.

Wiedereinmal zeigt sich, wie unglaublich positiv sich die richtige Atmosphäre in einem Café auswirken kann. Um diese zu zaubern, braucht es mehr als nur Fingerspitzengefühl – es braucht pure Liebe. Schon von außen wird man als Gast von schön arrangierter, jahreszeitlich stimmiger Deko aus Blumen & Co. begrüßt. Man kann gar nicht anders, als dieses Café zu betreten. Fast ist es so, als würde ein köstlicher Zimtduft herausströmen und alle Menschen in seinen Bann ziehen. Im Inneren kann man sich kaum entscheiden, an welchem der liebevoll dekorierten und bunt zusammen gewürfelten Tische man Platz nehmen möchte. Vielleicht am Kerzen-Kamin, vielleicht am Fenster oder doch lieber auf einem bequemen Sofa?

Wir entschieden uns für Letzteres und sanken direkt in eine andere Welt. Eine Welt, die sofort entspannend und beruhigend wirkt, in der man aufeinmal Zeit hat und sich ganz dem guten Gefühl widmet, welches sich gerade durch den ganzen Körper zieht. Es mag an den frischen Blumen in kleinen Milchkännchen auf den Tischen liegen, oder an den Teelichtern in feinen Vintage-Tassen. Vielleicht aber auch an den farblich in satten Apfelrot und Grüntönen gestrichenen Wänden, die wiederum von alten Bildern, Kuchenformen und sonstigen Dekorationen geschmückt werden. Zarte Leinenkissen verzieren die Stühle & Bänke und auf so mancher antiken Anrichte finden sich edle Mokkatassen wieder.

Nun könnte man meinen, dass das alles ziemlich überladen wirkt, nein nein, davon kann gar nicht die Rede sein und genau DAS ist eben die Kunst daran, dass es gerade nicht aufdringlich wirkt, sondern einfach nur urgemütlich. Wie der Däne sagen würde: hygellig. Die leise Musik im Hintergrund tut ihr Übriges dazu.

Wenn man dann noch ein Stück Tiramisutorte sowie türkischen Apfeltee vor sich stehen hat, dann ist man dem Glück ganz nah. Unglaublich nah. Jeder Bissen war so unglaublich köstlich, dass man betete, gleich noch ein weiteres Stück ergattern zu können 😉 Vielen Dank an die Damen Bremerich, die mit ihrem Café nicht nur mir den Start meiner Feinen-Plätzchen-Tour maßgeblich versüßten, sondern auch unzähligen anderen Cafébesuchern Tag für Tag ein außergewöhnliches feines Plätzchen bieten. Großes Kompliment.

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