Menschen & Glück

Teile Dein Glück – spende!

„Was wünschst Du Dir?“ Wie oft hören wir diese Frage – hauptsächlich zu Weihnachten oder vorm nächsten Geburtstag. Ratter, ratter …. Spielekonsole, neustes Smartphone, Schmuck, Klamotten oder, oder, oder (und falls man sich diese Dinge schon zwischendurch selbst gegönnt hat: im Zweifel einfach Geld).

Gegenfrage: was wünscht sich ein Mensch in Niger, im Kongo oder in der Zentralafrikanischen Republik? Gut, ich kenne auch niemanden aus diesen drei ärmsten Ländern der Welt persönlich, aber versetzten wir uns doch einfach mal kurz in ihre Lage: dann würden wir morgens NICHT in einem kuschelweichen Bett aufwachen, das neuste Handy noch 3x auf snoozen stellen, um dann anschließend 20 Minuten lang eine heiße Dusche zu nehmen, sich ins Auto zu setzen, beim Bäcker ein köstliches Frühstück abzugreifen und dann weiter zum Job – business as usual – natürlich im einigermaßen schicken Outfit.

Nein, das würden wir weiß Gott nicht. Wenn wir viel „Glück“ haben, dann hätten wir vielleicht einen Job, z.B. in einer Textilfabrik, wo wir mit giftigen Chemikalien Klamotten für die Industriestaaten bearbeiten dürften, oder wir würden auf einer Farm arbeiten, wo wir reichlich Pestizide auf die Pflanzen spritzen müssten, damit die Früchte schön knackig und ansehnlich sind – ebenfalls wieder für die Industriestaaten. Und mit dem ganz großen „Los“ würden wir in einer Mine im Ostkongo arbeiten, wo wir zwangsrekrutiert die wertvollen Mineralien für die nächste Smartphone-Welle mit bloßen Händen schürfen würden. Doch sollten wir nicht so viel „Glück“ haben, dann würden wir uns wahrscheinlich morgens vorm Aufstehen schon fragen, ob wir diesen Tag überhaupt überleben werden ….

Würden wir also mit diesen Menschen tauschen wollen? Wohl eher nicht.

Ja, die Welt ist ungerecht, nicht erst seit gestern und morgen wird es sich auch nicht schlagartig ändern. Aber darf man einfach wegschauen? Sich dumm stellen? Sich die Augen zuhalten, wie ein Kind, ganz nach dem Motto, „wenn ich Dich nicht sehe, siehst Du mich auch nicht“? Natürlich ist es Aufgabe der Politik, doch jeder Einzelne kann jeden Tag dazu beitragen, dass es wenigstens EINEM anderen Mensch etwas besser geht.

Und das kann man auf unterschiedlichste Art und Weise tun, es kommt nicht auf das ‚wie‘ und ‚wie viel‘ an, sondern Hauptsache: man tut es! So viele unterschiedlichste Hilfsorganisationen freuen sich auf jeder Art der Unterstützung. Und selbst wenn man der Meinung ist, dass man erstmal an die Menschen im eigenen Land denken muss: auch hier sind unzählige Organisationen für jede Art der Spenden dankbar, auch wenn sie noch so klein ist.

Spenden bedeutet, an Menschen zu denken, die sich selbst kaum helfen können. Spenden bedeutet, bewusst auf etwas zu verzichten, weil es einen anderen Menschen noch viel glücklicher machen könnte. Denn Spenden bedeutet, ein Stück vom Glück mit anderen Menschen zu teilen. Der Dank dafür ist die höchste Form des Glücks 🙂

P.s. und da man selbst mit gutem Beispiel vorangehen soll, habe ich mich dazu entschieden, auf diesem Blog zwei Logos von großartigen Spendeninitiativen (die ich selbst seit Jahren unterstütze) zu verlinken. Wie Ihr wisst, wird ‚Feine Plätzchen‘ rein privat und ohne jede Einnahme oder Gewinnabsicht betrieben. Doch wenn Euch meine Arbeit gefällt, oder Ihr einfach nur etwas Gutes tun möchtet (oder beides :-)), dann bitte ich Euch von ganzem Herzen um eine Spende für den guten Zweck – um ein Stück Glück zu teilen, mit Menschen, die einfach nur leben möchten. Vielen vielen Dank.