einfache Süße · Hotels & Co. · pfiffige Themen

Pension Miss Sophie – Kyritz

Feinstes Briefpapier, eine geprägte Visitenkarte mit einem himmlisch schönen Logo und ein komplett handschriftlicher Brief als Anschreiben – diese Kombination eines professionellen ersten Kontaktes ließ mein Hotelherz doch gleich um ein Vielfaches höher schlagen. Wow, wow, wow.

Das war mal ein 1. Eindruck, der kaum zu toppen ist und mich wirklich sprachlos gemacht hat (und genau dieser Auftritt ist der Grund, warum ich alle potentzielle Feine-Plätzchen-Hotels im Vorfeld anschreibe und ganz oldschool um eine Prospektzusendung bitte). Nicht nur die Handschrift des Briefes verriet mir, dass hier die Besitzer Claudia und Jens Masuch mit ganz viel Leidenschaft ein feines Plätzchen aufgebaut haben. Auch mein persönlicher Besuch vor Ort hat mir supi gut gefallen:

Im schönsten Reisemonat überhaupt – mitten im November 😛 – legten wir auf unsere Rückreise einen kleinen Zwischenstopp für eine Nacht in der ‚Pension Miss Sophie‘ ein, die im brandenburgischen Kyritz an der Knatter liegt. Die ‚Musizierstube‘ erwartete uns bereits mit entsprechender Dekoration, wie einem Violinenkoffer und einem Paukentisch, die zusammen mit der restlichen Ausstattung, z.B. einem guten Boxspring-Bett, ein fast schon klingendes Ambiente gaben.

Insgesamt bietet die Pension acht individuell eingerichtete Doppelzimmer, die selbstverständlich alle einen Bezug zur Hausherrin ‚Miss Sophie‘ haben. So hätten wir beispielsweise auch die ‚Herrenstube‘ (mit versteckter Hausbar), die ‚Schneiderstube‘ (mit Schneiderpuppe) oder die ‚Schreibstube‘ (mit Federkiel) zur Auswahl gehabt.

Auch wenn Kyritz nur eine ganz kleine Stadt ist, was leckeres zum Abendessen bekamen wir sogar an diesem grauen Novemberabend, an dem man am liebsten keinen Hund mehr vor die Tür geschickt hätte, schon in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pension (die selbst nur Bed und Breakfast anbietet) im Hotel Waldschlösschen. Von außen und innen war es auf den ersten Blick recht unscheinbar und so hätte man gar nicht mit so einem vorzüglichen Essen gerechnet – absolut zu empfehlen.

Zurück im ‚Miss Sophie‘ ließ man die kalten Temperaturen einfach draußen und freute sich auf eine ruhige Nacht gut gebettet auf den hervorragenden Boxspring-Betten. Für das Dreiecksfenster im Zimmer gab es sogar eine passende Holzplatte zur Verdunkelung – hier wurde wirklich an alles gedacht. Auch das liebevoll zubereitete Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ließ keine Wünsche offen – es gab sogar selbst gebackene kleine Teigtaschen sowie selbst gemacht Marmelade.

Wenn man sich nun fragt, wer denn eigentlich ‚Miss Sophie‘ ist – nun, sie ist die kleine Enkeltochter von der Gastfamilie Claudia und Jens Masuch und ich muss sagen, sie hätten keinen passenderen Namen für dieses wahrhaft feine Plätzchen auswählen können – zart, liebevoll und einzigartig.

P.s. mein 1. Eindruck vom Anfang ließ sich übrigens doch noch toppen – durch eine selbst gestaltete Weihnachtskarte (die ich einen Monat später nach unserer Abreise im Briefkasten hatte) mit guten Wünschen für ein neues Jahr. Kommunikation vom Feinsten, bitte macht unbedingt weiter so liebe Familie Masuch 🙂

http://www.pension-miss-sophie.de/pension-miss-sophie-masuch.html